Details: Feldtest / Promotion Fahren

Freitag, 29.06.2012 bis Samstag, 30.06.2012

Die erste Prüfung im Leben der jungen Freiberger Pferde

Den ersten Test der dreijährigen Pferde haben alle mit Bravour bestanden. Gehorsam und rittig bewiesen die jungen Freiberger Pferde, was in ihnen steckt.

Kriessern. Der kleine aber feine Festplatz im Rheinvorland wurde von Hubert Hutter und seinen fleissigen Helfern mit viel Herzblut tadellos hergerichtet, so dass Ok Präsidentin Astrid Fässler vom Pferdezuchtverein Rheintal am Freitag die ersten Teilnehmer für den Feldtest der dreijährigen Pferde begrüssen konnte. Die 21 gemeldeten Pferde zeigten alle sehr gute Leistungen. Als erstes ging s zur Beurteilung des Exterieurs. Hier wurden der Typ, der Körperbau und die Gänge beurteilt. Doch bevor es an s vortraben ging musste vor dem wachsamen Auge des Richters das Huf aufheben demonstriert, wobei der ehrliche Charakter der Tiere zum Vorschein kam. Manch einer schwebte im Anschluss förmlich über die Wiese im flotten Trab an der Hand seines Züchters. Sogar beim Einspannen danach war immer ein Richter am Beobachten, ob irgendwelche Unarten der Tiere zum Vorschein kam. Ebenso ging es beim Reiten weiter. Aufsitzen und die drei Gangarten ebenso wie das passieren neben der hölzernen Wildsau gab begehrte Punkte. Was sehr erfreulich war, dass in Kriessern nicht ein Pferd irgendeinen Negativen Eindruck hinterliess, alle waren bestens Vorbereitet und brav und mit sehr gutem Charakter. Überragender Sieger war Nico EK im Besitz seines Züchters Emil Koller, Gais. Mit 8.7 von möglichen 9 Prozent eine sehr gute Leistung. Marco Eschenmoser (Rheineck) belegte mit Valdina den fünften Schlussrang vor Loona von Kappensand.

Der nächste Tag gehörte den Promotion Prüfungen. Mit einem Dressurprogramm und einem Töggeliparcours etwas lockerer für die Dreijährigen Pferde als tags zuvor. Wichtig die Starts an diesen Prüfungen, geht es um die Weiterzucht der Freiberger. Wird mit einer Stute der Feldtest oder Promotion nicht absolviert, werden ihre späteren Fohlen nicht bewertet. Was von aussen einfach aussieht ist Resultat von viel Training und Bodenarbeit mit den Tieren, die an solchen Tagen viel leisten. Ganz alleine und nicht mehr in der schützenden heimischen Herde, unter vielen fremden und ebenso aufgeregt wiehernden Artgenossen, Ruhe bewahren und seine Arbeit machen. Dass zeichnet den starken Charakter der liebevollen Freiberger aus. Schön das unter den platzierten auch zwei Rheintaler waren. Marco Eschenmoser, Rheineck und Hubert Hutter, Kriessern wurden zweiter und vierter, so wurde der enorme Arbeitsaufwand mit Erfolg verdankt. Trotz Badewetter fanden interessierte Zuschauer den Weg ins Rheinvorland und die Teilnehmer schätzten die Möglichkeit sehr, ihre Anhänger unter der schattigen Rheinbrücke parkieren zu können, war s doch um einiges angenehmer für die Pferde. Die zwei Festwirtinnen hatten mit den gluschtigen Salaten ebenso den richtigen Riecher, gingen doch einige Portionen über die Theke.  

 

Uschi Dietsche

 

Bilder:

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